Wenn wir während unserer Clownsvisiten Angehörige treffen, wird uns oft
diese Frage gestellt: „Woher nehmt Ihr nur immer die Ideen?“
Da kann ich nur antworten: „Die liegen meistens direkt vor unserer roten
Nase."
Zum Beispiel letztens. Es war der Besuch vor den bayerischen
Sommerferien:
Mein Kollege Zibbo hatte sich seine flotte Kappe und die gelbe
Sonnenbrille aufgesetzt und freute sich auf den bevorstehenden Urlaub an
der Ostsee.
Ich, die Ferdi, freute mich, dass Zibbo sich freute.
Als wir den ersten Senioren des Tages begrüßten, sagte Zibbo: „Moin,
moin!“
Und schwupps, standen wir KlinikClowns von einem Moment auf den anderen
nicht mehr in unserem schönen Sauerlach, sondern befanden uns mitten in
Hamburg.
Wie beim Ping Pong entwickelte sich unser Spiel miteinander. Der eine
Clown gab etwas vor und der andere Clown ging darauf ein.
So „schnackten“ wir dann schon bei der nächsten Begegnung hamburgisch
und schipperten als Matrosen durch die raue See.
Im Laufe des Vormittags trafen wir auf unserer phantasievollen Seereise
viele bayerische Touristen.
Die kamen witzigerweise alle aus Sauerlach und wohnten in der
Andreasstraße.
Von ihnen kannten sich einige sehr gut aus an Nord,- und Ostsee und das
Seemannsgarn wurde ordentlich weitergesponnen.
Die allseits bekannten Seemannslieder wurden dabei nicht vergessen
und so landeten wir pünktlich zum Mittagessen (Freitags gibt es Fisch!)
sicher in unserem Sauerlacher Hafen.
So einfach ist das mit den Ideen…Servus, Eure Ferdi





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